Dieses Blog durchsuchen

Donnerstag, 6. Mai 2010

Verpuppung



  • Admiral auf Sommerflieder von 2009

  • Elke Claudia Wolf hat in ihrem letzten Bericht über die körperliche Umwandlung geschrieben:
  • Am Ende der Mutation bin ich so sexy, dass mich nicht mal der heilige Geist will“! 
  • (kleiner Witz am Rande)
  • Damit ist(fast)alles gesagt. Oder?

  • Mehr denn jemals zuvor fühle ich mich als Raupe, fühle ich mein Verpupptsein vor allem auch körperlich . . wenn ich auch die Flügel im Ansatz spüren kann oder meine spüren zu können.
  •  
  • Lauschen und  Atmen. 
  •  
  • Atmen. A t m e n.









    Immer in diesem Leben hatte ich das merkwürdige Empfinden – natürlich nicht permanent bewusst – dass ich „nicht nah genug an Allem dran bin“.
  • Es gab Anwandlungen, in die Erde beißen zu wollen, hineinkriechen zu wollen in all das, was mich umgibt, das Kreatürliche vor allem.
  • Nachgegeben habe ich dem nicht, es war einfach ein Empfinden des Getrenntseins, des nicht wirklich so Verbundenseins, wie es im Grunde möglich sein müsste, wie ich es doch ahnte.
  • Etwas weiß, fühlt und ahnt . .  das ist nicht wirklich verloren gewesen.
  • Aber wie dran kommen?
  • Es geschieht jetzt - das ist gewiss. 
    Das bedeutet es:
  • Alles, was ich jetzt sein kann -  ist in mir anwesend und wach, aufgeweckt;
  • und zurückgekehrt auf nie zuvor erlebte Weise.
  • Ich hole zurück, und Zuhause kommt zu mir.
  • ICH BIN JETZT GANZ HIER.
  • Noch läuft die körperliche Verpuppung - und Ich Bin die kugelrunde Raupe – vom feeling und de facto - denn mein Körper braucht ganz offensichtlich das Gesättigtsein von Wasserpolstern .
  • Es zieht mich erdenschwer nach unten.
  • Ruhen, Regen, Lauschen, Atmen. . . mein Körper vollzieht die Schritte,
  • die das Bewusstsein schon vollzogen hat, so in etwa.
  • Der Körper  - auch, wenn die Transformation auf allen Ebenen zugleich läuft, nicht linear nacheinander - ist der Körper doch "das letzte Glied ind er Kette", braucht er am längsten, ist die dichteste Dichte dieser Wirklichkeit.

  • In der Leere -  und manchmal Fühlträume, wahre Träume natürlich, ein mich Aufhalten im freudvollen Fühlen dessen, wie ich leichtes, befreites, sich ausdehnendes  Leben gegenwärtig(für Zukünftiges dann) fühle  -  im Wachbewusstsein.
  • Von dem, was Jetzt schon IST und was ich jetzt ins Eintauchen dahinein in die Sichtbarkeit hole.
  • Mein Zukünftiges IST JETZT um mich, wie Monsieur Adamus 
  • versichert und da resoniert es, leuchtet es auf in mir: ja, so ist es, sie sind jetzt um mich herum und in mir; wo denn auch sonst?







  • Und ergänzend möchte ich noch etwas in Englisch posten aus einem amerikanischen Forum, das ich öfter mal aufsuche.
  •  
  • Es ist erlaubt, denn niemand weiß,wer es geschrieben hat ist, auf sehr eigene Weise ausgedrückt und doch auch genauso, wie es  in mir klingt:
  •  
  •     Last night, in the wee hours, windows open, cool breeze flowing, birds singing all night long ( felt like my own personal concert, altho maybe kindred spirits were up at 3am listening too) and I let go of all the worry and despair that comes when I think about how I have no desire to Do Any Thing, and I just felt so peaceful and glad to be in a body, feeling the breeze and listening to the birds. And I know I don't want to leave; there Is such Beauty here. 

  • AND, I am in the Void.

  • Und so ist es.

Kommentare:

  1. liebe viola annai
    deine worte berühren meine seele und erinnern mich an mich selbst
    wunderschöne bilder noch dazu
    herzgrüße von
    solve

    AntwortenLöschen
  2. Danke, liebe solve, für die Blumen.

    AntwortenLöschen