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Donnerstag, 18. März 2010

Luft Duft Frühling




heute an einem Hauseingang gesehen . .


Der erste Tag in diesem Jahr, der weich, smooth, luftig zart und ganz blausanft ist.
Diese Luft!  Dieser Duft!
Unvergleichlich und in alle Ewigkeit ist ein Frühling auf dieser Erde wunderbar.
Als umhülle dich etwas zärtlich und friedlich und ich fahre und genieße das einfach.


Die Erinnerungen, die nicht mal konkret sind, und aufsteigen bei den so unterschiedlichen Gerüchen und Düften, die mich streifen und wechseln. Unkonkrete Bilder, gesammeltes Reservoir meiner Schatzkammer
von Jahrtausenden und Jahrtausenden.
Ich ergötze mich daran, in meiner ureigenen Fülle zu sein.

Meine Herz ist zugleich müde, müde, müde und voller leuchtender Freude,
die immer mal wieder aufblinkt  . . 
und dennoch ist Weinen in mir. Als berste ich innerlich.
Als wolle ich mich verkriechen und  schrumpfen zu einem Punkt.
Das kenne ich von früher . .
Mein Menschsein fühlt sich der Wandlung und Dehnung kaum gewachsen, 
alles, was ich durchlaufe, kann ich allein mit der Fähigkeit dieses inneren Herzens, dass unendlich dehnungsfähig ist.

Mensch fühlt sich überwältigt und wird aufgefangen vom eigenen Selbst.
Wenn ich mich verfange oder nahe dran bin, dann ist es ein Segen,
wenn deutlich ist, 
wie trügersich die Schräglage, die Noch-Schräglage dieser Wirklichkeit ist,
und dass sie mir vorgaukeln will, wie allein schrecklich alles ist.

Und mein Herz klärt das und befriedet mich:
einzig und allein wahr ist Ausgewogenheit, Klarheit, Friede und Schönheit,
w a h r ist nur und einzig Freude, der Rest ist Illusion,
wie wirkungsvoll auch immer.
Und das zu durchschauen ohne mich davon soweit beeindrucken zu lassen, dass ich selbst darin verloren gehe, darum geht es.
Sehr verführerisch, sehr!
Dewegen verleugne und verdränge ich nichts . .

Und ich juchze und juble innerlich, wenn mir ganz und gar klar ist, 
dass nie irgendjemand irgendemandem geschadet hat,
dass nie irgendjemand irgendjemandem irgendetwas zu verzeihen hätte.

Das ist wirklich nicht leicht zu verstehen.
Aber wenn wir wissen, dass es alles letztlich aus Liebe geschah 
und wieder gänzlich dorthin zurückgeführt wird, 
bereichert mit Weisheit unserer äonenlangen Reise. .
dann kann ich auch diese letzten Transfomationsmeter schaffen. 


Eigentlich fehlen mir heute die Worte. Es ist heftig. 
Ich weiß:
wir werden geliebt, ich werde geliebt, Liebe liegt allem zugrunde 
 und darauf ist Verlass, auch, wenn es mich ausden Schuhen haut.
Und heute Nacht h a t  es mich aus den Schuhen gehauen.

Alles, alles und noch mehr wird mir geschenkt, ist mir schon gewiss.
Und so ist es auch für dich.


Mir kommt in den Sinn, was eine Schreiberin in einem amerikanischen Forum so in etwa ausgedrückt hat:
sie hat das Gefühl, dass sie jetzt eben mal zur Mami ins Haus laufen 
und kurz ihren Kopf in Mamis Schoß legen möchte, um sich ihrer Liebe und Geborgenheit  zu versichern, um dann wieder in die Sonne nach draußen zu laufen, um einfach nur zu spielen .. zu spielen . . .


Ich habe es gerade wiedergefunden . . :
"" . . But right now, I would so much like to be soft and weak for a change.
How I wish there was a big soft Mama here for me, to cuddle up in her arms,
to weep or to just enjoy feeling safe and snug, hearing her say that the rough ride is over now. And then walk out into the sunshine to play..."

Sie hat es sooo schön gesagt!

Genau d a s  ist es. Spielen!
Ich habe die Erlaubnis zu spielen - 
in alle Ewigkeit, wenn mir danach ist.
Spielen ist ein anderer Ausdruck für Erforschen, Erkunden, Entdecken,
mich dehnen und erschaffen und das alles aus reiner Freude an mir selbst -
  an dem, was Ich Bin.
Nichts sonst.

Ich bin Geschöpf und Schöpfer in Einem,
da gibt es keine Trennung mehr.

Schöpfer und Geschöpf sind Eins.


Spiegelung heute Abend am Aasee


Kommentare:

  1. Liebe Viola-Annai, du hast so recht. Wenn ich nicht die Geswissheit des Wandels haette und die Gewissheit, dass nun endlich m e i n e wichtige Zeit kommt, ich glaube, ich wuerde schwermuetig. Als ich jung war, dachte ich immer, dass ich in der falschen Zeit geboren wurde. Es war noch alles so heil. Ich wusste : Ich bin doch fuer die Katastrophen da. Also wo sind sie? - Nun sind sie nicht mehr weit. Und ich bin wie ich bin,
    Ich darf einfach nur sein. Wunderbar. Ich spiele.
    Es tut so gut, sich mit Jemandem auszutauschen, dem man nicht die Zeit erklaeren muss. Hab Dank, dass du da bist und dich zeigst.
    Hier bin ich udele
    Namaste

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  2. Liebe Udele, das ist ja interessant. Jeder hat doch eine eigene Laufbahn und dass du in Form von Katastrophen gedacht hast, finde ich erstaunlich.
    Ich war mir früher vielerlei nicht so bewusst, habe vieles einfach getan oder nicht getan, weil es eben so war - ohne genau zu wissen, was mich auf diese Art sein lässt . .

    Die Katastrophen, die wir hätten erwarten können (um die Jahrtausendwende), sind - so habe ich es übrigens verstanden - soweit abgewendet worden (über die Bewusstwerdung etlicher),dass die Szenarien, die alles ausgelöscht hätten,ad acta gelegt werden konnten. Es war nicht sicher; jetzt ist es kein Thema mehr. Zumindest was die Gesamterde angeht. Es ist in gewisser Weise geschafft . .

    Ganz lieben Frühlingsgruß von mir

    . . heute ist ja Tag/Nachtgleiche, wieder ein
    besonderer Energieschub . .

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