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Donnerstag, 15. Juli 2010

Traum - Tänzer





Balance halten, das ist das Stichwort.




Es scheint, als wollten  die letzten Reste noch einmal an mir vorbei - 
und durch mich durch marschieren:
 die widerständigsten, widerspenstigsten, kümmerlichsten, elendiglichsten 
meiner so ungeliebt sich fühlenden  Kinder, alle die, 
die den Himmel in mir öffnen - letztlich.



 Es ist : das Allertiefste lässt dich ent - sprechend die Leiter in die Höhe erklimmen.

Die Mohrrübe, die vor meiner und der Nase so vieler Wegbereiter gebaumelt hat, 
sie wird in diesen Tagen entfernt.
Das ist mein Verständnis, so verstehe ich es und so möchte ich es verstehen.

Etwas in mir denkt: "Worte, sowas von  müßig!
Ist doch ohnehin unbeschreibbar das Ganze."

Es möchte jedoch auch Ausdruck finden und Worte sind eine der Möglichkeiten.

Und zu wissen, ja, es hört jemand hin, es ist jemand interessiert.

Ich werde getragen. Ich SELBST trage mich hindurch.
Ich bette mich auf weichen, schmiegsamen Untergrund und ein Lied erklingt in mir.

Es ist das Lied, dass ich auf ewig in mir trage und meine Seele singt es Tag und Nacht,
es ist voller Freude, es ist lieblich und es trägt reinen Frieden in jedem Ton.
 
Es ist Freude und Frieden .  .  .  . Ausgewogenheit par excellence.

Hier ist alles verschmolzen, was unvereinbar scheint und schien,
hier sind das Herz aller Dinge und meine ganz ureigene Reise vereint.

Der Himmel wölbt sich über mir und neigt sich mir nun gänzlich zu:
er küsst uns -  mich und die Erde -  und nichts gibt es, was mich jemals wieder
wahrhaftig ins dauerhafte Ungleichgewicht bringen könnte.

Traumtänzer bin ich und wahrer Realist,
denn allein Traumtänzer erschaffen eine Neue Erde. 
Von Innen heraus.

Und es gibt jetzt und hier genug Traumtänzer,
um die Alte Welt zu beenden.

So ist es.








Kommentare:

  1. Herzliebe Viola-Annai, schön, dass du wieder da bist. Ja, bevor man/frau Balance halten möchte, braucht es zwei starke Bäume. Auf dem obigen Foto jedenfalls. Ich glaube, den Halt erarbeitet man/frau sich teilweise selber durch das Leben (an und für sich) und teilweise sitzt5 er, dieser Halt oder Baum in uns tief drinnen; sozusagen als Urbaum.
    Gerne spiele auch ich mit Worten. Sie sind mein Gefährt zum Verstehen.
    Nun sei lieb gegrüsst und umarmt von
    udele

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  2. Urbaum. Ur-Vertrauen.
    Alles ist heute wieder ein wenig tiefer gesackt.
    Dankbarkeit, ein Zauberwort, ein wesentlicher Baustein.
    Heute gab es da so einiges . .u.a. Ver-zwei-felung. Entdeckung. Trauer. Entspannung und Schmerz.
    Tränen und Freude.
    Reicht doch für einen Tag, oder wie oder was?

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  3. Hab die Grüße ganz vergessen . . ach ja . .

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  4. Vielen Dank und wunderschön..ich mag die Akkorde die du hier verwendest!!!

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  5. Ein weiterer Komentar, mehr durch Zufall entdeckt. und das freut mich, ja, wirklich, denn augenblicklich schwankt, wechselt, torkelt so einiges und sucht sich zu verankern - so fühlt es sich an. Wie auf einem Schiff mit entsprechenden Seegang . .ich bin nimmer kurz vor der Reling, um zu k. . .
    aber es ist nur nah dran, nie ernsthaft . . es geleitet mich dann immer wieder in etwas ruhigere Fahrwasser. Dennoch, die spiegelglatte See . . Liebe Einheitsgrüße an diesem besonderen Tag, Daniel, für dich.

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