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Donnerstag, 23. September 2010

Nie werde ich . . .

 
 
Nie werde ich DICH verstehen, wie ein Mensch Verstehen versteht. 
Denn so bist DU nicht gemeint.
Nie werde ich also MICH verstehen, wie ein Mensch, 
der ich auch bin, Verstehen versteht.
So BIN ICH einfach nicht gemeint. Ich Bin erfahrbar, ja,
und fühlbar, lebbar, aber nicht im menschlichen Sinne begreifbar. 

Ach, ist diese MEINE Reise erstaunlich.

Ach, was wird sich noch alles entpuppen an klaren Rätseln, verschlungenen 
Labyrinthen, die glasklar sind, an verzwicktem Durcheinander, 
was gar nie wirklich eines war?


Und einer der absurdesten "Witze" oder vielmehr bizarren 
Träume  ist, dass Mensch sich in zwar sicher verständlichen,
wenn letztlich auch nur vermeintlichen und illusorischen Überlebensgeschichten verliert  - 
(es ist nichts, was w a h r zu nennen wäre daran,
w i r k l i c h  allerdings wohl! Und das i s t ein Unterschied)
und sich dort zeitweise (so ein Äönchen lang)  darin verirrt und darin zu verharren scheint, um Erfahrungen zu sammeln . . ?, 
sich dann aber  regelrecht darin einrichtet 
und umherirrt für Zeiträume . . .
 . . . dass Mensch sein Geld zählt und sich daran erfreut, 
sich genauso darüber zutiefst sorgt . . dass er so etwas wie Schnäppchen macht und d a s dann seinem Alltag
ein Quäntchen Freude bringt . . 

Ja, gehts noch, ja, ist denn das nicht zum Haareraufen,
wenn ein an sich essentiell freies, souveränes Schöpferwesen 
sich freut, wenn es statt 5 Euro nur 4,50 Ero zahlen soll? 



Na, diese abstrusen Märchengeschichten haben 
wenigstens ein Happyend!
Könnte ich  ja die Krise bei kriegen, wenn ich es 
nicht besser wüsste! Aber auch mit diesem Wissen ist es
nicht leicht, das stetig neu zu verdauen. 
Genug ist genug, oft gehört, oft gesagt.
Es wird ohnehin geschehen, weil es ja schon längst geschieht.
Wie sehr Mensch doch seiner eigenen Freiheit widersteht.
 Ja, ja, ich seh auch das andere, das Wollen - 
und ich weiß ja aus dem eigenen Erfahren,
was es bedeutet, sich vom Gewohnten zu lösen. . . 


Nun, das liegt eben daran, dass wir erst einmal nicht wissen, 
dass das letztlich Freiheit bedeutet, was uns blüht.
Erst einmal bedeutet es Befürchtung in hohem Maß, 
weitere Verleugnung, wenn überhaupt noch möglich
und schrittweises Abbauen dieser Furcht, die so 
unglaublich tief und fest sitzt.



Kommentare:

  1. Freiheit über Freiheit über Freiheit. Wir können sie nicht ermessen, denn sie folgen einander. Wir werden sie alle entblättern um dann bis zur nächsten Freiheit schauen zu können. Herzliebe Viola, wir sind dabei, und es fällt immer noch schwer.Mir.
    Hier bin ich
    udele

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  2. . . ja Entblättern passt. Wir befreien unsere eigene Freiheit . .
    Wem wohl nicht . . wem fällt das leicht . .?

    Liebsten Gruß von mir.

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