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Donnerstag, 23. September 2010

mich anheim geben




M i c h  anheim geben; mich überantworten und hingeben -
und SEIN . . nicht völlig lethargisch und nicht schicksalsergeben;
"nur" aufgeben, es regeln zu wollenauf die üblich 
krampfhafte Weise und auf Teufel komm . .
. . nein, bloß nicht.
N i c h t  n a c hdenken. Nicht v o rdenken;
jedenfalls nicht mit den üblichen 
Hamsterradgrübelundsorgenfalten.
das ist  i m m e r   n o c h  gewöhnungsbedürftig, 
weil so radikal und schier endlos.

Ich weiß nichts, werde aber im Augenblick wissen, 
was ich jetzt nicht weiß, nicht wissen kann 
und auch nicht zu wissen brauche. Hallelujah kruzi . . 
Ja, ich verstehe, ich verstehe mit einem Sensor, 
der mich ausmacht und dem menschlichen Verstand bleibt
wie immer der Mund offen steh`n. Ja genau, das wirst du 
nicht begreifen. Sieh`s doch mal so: diese erbärmliche, 
aber grandiose Arbeit, die du da jahrtausendlang getan hast,
sie ist jetzt vorbei. Du bist arbeitslos - wie du das verstehst -
aber du darfst immer noch das tun, wofür du gemacht bist: organisieren, kombinieren auch, all solche Sachen, 
die nichts mit Grübeln  und Kontroletti zu tun haben.
Ist das nicht der Hit? Nicht? 
Ich gewöhn`dich schon noch daran, merkst du nicht, 
wie anders du noch vor 5 Jahren warst, Kollege? 


Kommentare:

  1. Einfach nur s e i n ! Wir dürfen´s. Und wir dürfen´s weitersagen, daß wir´s dürfen. Einfach sein.

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  2. Kurz bevor ich hier auf die Seite gegangen bin, habe ich noch gedacht, ob ich dir eine mail schicke, Udele. Und schon hast du dich selbst hier eingefunden. Dann mach`ich es mal morgen.

    Liebe Gutenachtgrüße von Viola

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