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Montag, 14. Februar 2011

Hilflos






Es scheint, als sei ich manchmal hilflos. 
Was zwischen Menschen an Interaktionen läuft, 
ist oft sooo kompliziert, weil dabei so viel zusammenläuft
an Fäden aus dem Aktuellen  und aus dem Vergangenen.
Es ist ein Gespi(e)nst von Verwirrung. 
Das zu ent-knoten, zu ent-wirren, zu glätten .  .
es braucht enorm viel, um das zu bewerkstelligen.



Und wiederum ist es auch zugleich einfach, einfach. 
Es i s t einfach, die Essenz von Allem i s t einfach . . 
wenn auch alles drumherum komplex ist. 
Es kann mühevoll sein, bevor das erfahren wird.: 
w i e einfach es sein und werden kann . .



Und wenn ich dann höre, was Menschen sich 
für Kämpfeund Gefechte liefern  . . -
(und ich jeden von ihnen verstehen kann -
immer kann ich verstehen, weil ich das alles 
irgendwo kenne, es ist mir nicht(s) fremd, 
so scheint`s)  - dann meine ich
(vielmehr meint mein menschlicher 
Verstand das manchmal noch
in solchen Augenblicken), ich müsste doch 
eine stimmige Antwort parat haben;
aber eigentlich weiß ich oft nichts zu sagen
(auch, wenn ich es tue). Ich höre einfach und lass 
aus meinem Herzen Verstehen und Mtgefühl strömen. 


Ja, am liebsten würde ich meist nur schweigen 
und dann Menschen selbst auf Lösungen kommen lassen. 
Ich bin "nur" Katalysator.
Lösungen!
Es gibt sie immer, immer. 
Sobald es etwas gibt, was sich Problem nennt, 
ist die Lösung schon längst da. 
 
Aber:
kann ich sie als Lösung empfinden? 
Will ich sie als Lösunge erkennen? 
Eine Momentlösungen natürlich, 
keine für die nächsten Jahre . . 


Diese Schwere, die im gegenseitigen Unverständis
(und vor allem auch dem Unverständnis
sich selbst gegenüber ) zu erspüren ist, 
ist für mich kaum noch erträglich.
Es ist wie zerkochter Eintopf.

 Im Grunde weint mein Herz bei all den
vertrackten Verwicklungen und dahinter noch  . . 
 . . lächelt es und ist leicht, leicht. 
Eines bedingt das andere und es führt bis Ultimo .  .
dieses bedingt jenes, weil das  . . und so fort.

Und dann plötzlich kommt eine überraschende 
Wendung im Innern oder Außen (ja, sie sind eines) -
und so geht Mensch Schritt für Schritt.

 Jeden Morgen aufstehen und das erste, 
was empfunden wird:
oha, ich l e b e!

Ich bin l e b e n d i g.

Dankbarsein. Wertschätzung. In mir, für mich 
und so auch für andere Menschen.

Guten Morgen, Tag, ich freue mich auf dich,
ich bin gespannt, neugierig, ich bin jetzt ganz hier.

In der Schule beispielsweise wird gesungen,
getanzt, musiziert, gewerkelt  . . Bewegung findet statt, bewegt-Sein und bewegt-Werden. 
Ein Miteinander und ein Füreinander. 
Gem-EIN-schaft.

Vergleiche, Zensuren und Bewerten haben 
da nichts zu suchen, aber so was von nichts!

In diese Richtung bewegt sich die Menschheit. 
Und wer nicht teilhaben will, der muss nicht,
aber er wird die Neue Erde nicht bewohnen können.

Ach, wäre es doch schon so weit . . 




Kommentare:

  1. Oh wie schön, du bist wieder da.
    Herzliebe Viola-Annai, ja manchmal schaue ich hier herein. Habe dich vermisst. Andererseits war ich sehr beschäftigt, mit . . . Leben.
    Es liebt dich von Herz zu Herz
    udele

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  2. Ja, beschäftigt, liebe Udele, bin ich auch .. heftig. Der Körper hat arg zu tun und ich habe öfter durchwachte Nächte - die mir keine Sorge bereiten natürlich, aber anstrengend sind. Im Frühling sehen wir uns . . sage ich jetzt mal.
    Und grüße dich lieb.
    Viola

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